Jürgen Klopp als Bundestrainer: Erste Bilanz, Kaderwechsel & nächste Aufgaben
Die DFB-Elf hat in der vergangenen Woche ihre ersten zwei Länderspiele unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp bestritten. Obwohl eine positive Grundstimmung zu fühlen war, konnte Klopp unter seiner Führung noch keinen Sieg verbuchen. Wir schauen uns die bisherigen zwei Spiele an und liefern euch einen Vorbericht zu den nächsten Partien.

Die ersten Spiele unter Klopp verliefen durchwachsen. © wettanbieter.org
Erste Bilanz unter Klopp: Zwei Spiele, kein Sieg
Jürgen Klopps erste Spiele als Bundestrainer sind geschafft. Am 24. September fand in Amsterdam die Partie gegen die Niederlande statt. Die Mannschaft zeigte einen motivierten Auftritt und schien alles zu geben. Es wurde jedoch schnell sichtbar, dass die Abläufe und das Zusammenspiel noch nicht stimmten.
Dennoch gelang es Felix Nmecha, die DFB-Elf in Führung zu bringen. Lange sah es nach einem 1:0-Sieg aus, doch dann schoss Cody Gakpo in der 92. Minute das 1:1 zum Ausgleich.
Nur wenige Tage später ging es für die Nationalmannschaft in Augsburg dann gegen Griechenland. Dabei taten sich die Spieler deutlich schwerer, denn die Griechen standen tief. Obwohl die Spieler offensiv viel versuchten, fehlte die letzte Durchschlagskraft. Die Chancenverwertung war nicht überzeugend und auch die Abläufe waren holprig.
So kam es, dass die Griechen in der 74. Minute in Führung gingen. Trotz eines beherzten Auftritts konnte die DFB-Elf kein Tor schießen und verlor das Spiel mit 0:1.
Die ersten Spiele von Jürgen Klopp als Bundestrainer sind also nicht ganz so berauschend verlaufen. Er hat ein Unentschieden und eine Niederlage auf dem Tacho – der erste Sieg steht noch aus. Doch viel wichtiger als die Ergebnisse könnte das sein, was im Hintergrund passiert.
Das läuft unter Klopp gut: Stimmung, Motivation & Einsatz
Obwohl erst zwei Spiele unter Klopp als neuem Bundestrainer stattfanden, ließen sich schon einige positive Veränderungen beobachten. Der sogenannte Klopp-Effekt scheint nicht nur die Fans, sondern auch die Spieler mitzureißen.
Einsatz & Leidenschaft
Schon vor dem Spiel gegen die Niederlande war zu spüren, dass sich in der Mannschaft etwas verändert hat. Obwohl Klopp bisher nur wenig Zeit mit den Spielern verbracht hat, scheint er die Spieler bereits motiviert zu haben.
Sowohl gegen die Niederlande als auch gegen Griechenland war zu beobachten, mit wie viel Einsatz und Leidenschaft das Team gespielt hat. Die Spieler wirkten motiviert und es schien, als hätten sie richtig Lust auf die Spiele.
Genau das ist die Stärke von Jürgen Klopp. Er schafft es, aus Einzelspielern eine Mannschaft zu formen und jeden einzelnen Spieler zu motivieren. Die Tatsache, dass er gleich zwei Kader aufgestellt hat, könnte zudem für einen verstärkten Konkurrenzkampf sorgen. Das kann sich ebenfalls positiv auf die Motivation auswirken.
Starke Debütanten
Jürgen Klopp hatte ursprünglich 44 Spieler für die ersten vier Länderspiele nominiert. Darunter befinden sich auch einige Debütanten, die zum ersten Mal in die A‑Nationalmannschaft berufen worden sind. Einige davon haben sich in starker Form präsentiert.
Das gilt zum Beispiel für Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt. Der Stürmer misst 1,91 m und überzeugte ab seiner Einwechslung gegen die Niederlande mit seiner Präsenz. Als Mittelstürmer ist er im Strafraum unterwegs. Dabei ist er kopfballstark, hat aber auch einen guten Schuss.
Ebnoutalib stand gegen die Niederlande und Griechenland im Fokus der deutschen Offensive und hat dort einen sehr guten Eindruck gemacht. Lediglich das Zusammenspiel mit den anderen Offensivspielern verlief noch holprig. Mit ein wenig mehr Zeit könnte Ebnoutalib eine wichtige Säule im deutschen Angriffsspiel werden.
Auch Philipp Treu hat in seinen ersten zwei Partien als Nationalspieler einen starken Eindruck gemacht. Der Rechtsverteidiger war am Führungstreffer gegen die Niederlande beteiligt und ging auf dem Flügel immer wieder mit nach vorne. Gleichzeitig hielt er Cody Gakpo über weite Strecken des Spiels in Schach.
Insbesondere die deutsche Defensive war während der Fußball-WM 2026 wackelig. Treu könnte sich mit der Zeit in der Abwehr etablieren und neben Jonathan Tah ein Schlüsselspieler werden.
Auch das Debüt von Bambasé Conté verlief positiv. Er fiel immer wieder mit guten Aktionen auf und wirkte dabei überraschend unbeschwert. Viele Experten hat die Nominierung von Conté überrascht, da er bisher kaum Bundesliga-Erfahrung hat. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Klopp mit Conté den richtigen Riecher hatte.
Klopp als Anführer
Jürgen Klopp hat sich in den vergangenen Wochen als echter Anführer vor die Mannschaft gestellt. In Interviews hat er immer wieder betont, wie dankbar er ist, Bundestrainer zu sein. Er stellte klar, dass Niederlagen auf seine Kappe gehen und er die Ursachen dann bei sich suchen werde.
Auch der Umgang zwischen Klopp und den Spielern scheint besonders zu sein. Vielen Zuschauern fiel auf, dass Klopp die Spieler rund um Ein- und Auswechslungen lange in den Arm nahm und fast schon kuschelte. Dazu passt, dass die Spieler berichteten, wie herzlich Klopp mit ihnen umgehe und seine Wertschätzung kontinuierlich ausdrücke.
Nimmt man all diese Punkte zusammen, könnte daraus ein wirklich enges Teamgefüge entstehen. Klopp zeigt den Spielern, dass sie ein wichtiger Teil der Mannschaft sind. Das sorgt nicht nur für Zusammenhalt, sondern auch für Motivation.
Das läuft noch nicht gut: Abstimmung, Spielaufbau & Torgefahr
Natürlich möchten wir euch auch nicht verschweigen, dass unter Klopp nicht alles rund läuft. Das war auch nicht zu erwarten, denn nach so kurzer Zeit kann ein System nicht komplett umgekrempelt werden.
In den ersten zwei Spielen hat sich gezeigt, dass das DFB-Team einige Probleme hat, an denen gearbeitet werden muss. Wir konnten fünf Kernpunkte finden:
- Fehlende Abläufe: Klopp hat eine komplett neue Mannschaft zusammengestellt. Das zeigte sich daran, dass die Abläufe oftmals nicht stimmten. Es gab viele Fehlpässe und die Spieler wussten nicht, wo ihre Kameraden sind. Um feste Abläufe einzuführen, braucht es viel gemeinsame Zeit. Das dürfte insbesondere aufgrund der vielen Wechsel schwierig werden.
- Keine Durchschlagskraft in der Offensive: Der Angriff erspielte sich einige Chancen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Auffallend war zum Beispiel, dass Karim Adeyemi den Ball mehrfach mehrere Meter über das Tor schoss. Immer wieder scheiterte das Team im gegnerischen Strafraum. An der Chancenverwertung muss definitiv gearbeitet werden.
- Fehler im Spielaufbau: Auch der Spielaufbau verlief bisher nicht zufriedenstellend. Da die Mannschaft noch nicht eingespielt ist, verliefen die Pässe teilweise holprig und es gelang dem Team nicht, den Gegner mit cleveren Pässen unter Druck zu setzen.
- Unruhe durch personelle Wechsel: Sicher habt ihr mitbekommen, dass Klopp zwei Kader aufgestellt hat und schon in den ersten beiden Spielen viele Wechsel vorgenommen hat. Das wirkt sich natürlich auf das Team aus, denn wie sollen sie sich einspielen, wenn die Zusammenstellung sich jedes Mal ändert? Das dürfte eine der größten Herausforderungen für Klopp werden.
- Probleme gegen tief stehende Gegner: Die Griechen standen gegen Deutschland tief und haben der Mannschaft damit Kopfzerbrechen bereitet. Klopp sagte nach dem Spiel selbst, dass gegen tiefstehende Gegner noch die Abläufe fehlen. Auch das muss in den kommenden Monaten trainiert und einstudiert werden.
Die meisten Probleme unter Klopp münden in der fehlenden Spielpraxis. Es wird Zeit brauchen, bis Klopp den Kern der Mannschaft formt und die Spielabläufe sich einprägen. Bereits im November wird die nächste Länderspielpause stattfinden.
Von einem Fehlstart unter Klopp zu sprechen, ist also noch deutlich zu früh.
Nations League: Deutschland in der Tabelle nur auf Rang 3
Deutschland spielt in der Nations League gegen Griechenland, die Niederlande und Serbien. Nach den ersten zwei Spielen steht Deutschland allerdings nur auf Rang 3:
| Team | Spiele | Punkte | S/U/N |
|---|---|---|---|
| Griechenland | 2 | 6 | S/S |
| Niederlande | 2 | 4 | U/S |
| Deutschland | 2 | 1 | U/N |
| Serbien | 2 | 0 | N/N |
Mit lediglich einem Punkt hat die DFB-Elf bereits einen größeren Rückstand auf die Tabellenführung. Auf dem ersten Platz steht aktuell Griechenland: Die Griechen haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen und sind damit noch ohne Punktverlust. Die Niederlande konnten einen Sieg und ein Unentschieden verbuchen, während Serbien noch ohne Punkt ist.
Die Gruppenphase der UEFA Nations League umfasst lediglich sechs Spiele. Dass Deutschland bereits eine Niederlage und ein Unentschieden verschmerzen musste, könnte also zum Problem werden. Um die Qualifikation für das Viertelfinale der Nations League zu erreichen, muss die DFB-Elf in den kommenden Spielen einen Gang höher schalten.
Blick auf die anderen Gruppen: Ergebnisse der Nations League im Überblick
Die ersten Spieltage der UEFA Nations League 26/27 sind in vollem Gange. Hier findet ihr die aktuellen Ergebnisse:
- Lettland 0:0 Zypern
- Georgien 0:0 Ukraine
- Armenien 2:3 Montenegro
- Rumänien 2:4 Bosnien-Herzegowina
- Türkei 1:4 Italien
- Belgien 0:1 Frankreich
- Nordirland 0:0 Ungarn
- Schweden 3:1 Polen
Die Partie zwischen Belgien und Frankreich war für viele Zuschauer besonders spannend. Denn seit dem 1. August 2026 ist die französische Legende Zinédine Zidane neuer Trainer der Équipe Tricolore.
Die Franzosen dominierten die Partie erwartungsgemäß. Trotz vieler Torchancen gelang es ihnen nicht, den Ball ins Netz zu bringen. Die Einwechslung von Michael Olise war der Wendepunkt: Kurz nachdem er auf den Platz kam, schoss er das 1:0 und tütete den Sieg für Frankreich ein.
In derselben Gruppe spielten am Montagabend auch die Türkei und Italien gegeneinander. Das Spiel endete mit 1:4. Die Italiener gingen bereits früh in Führung: Schon nach 27 Minuten stand es 3:0. Obwohl den Türken der Anschlusstreffer gelang, konnten sie das 1:4 nicht verhindern und haben damit auch ihr zweites Nations-League-Spiel verloren.
Serbien & Griechenland: Diese Spiele stehen diese Woche noch an
Die DFB-Elf hat einen engen Zeitplan: In dieser Woche werden noch zwei weitere Partien ausgetragen. Dabei geht es erst gegen Serbien und dann erneut gegen Griechenland.
Deutschland vs. Serbien: Duell gegen den Tabellenletzten
Am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, spielt Deutschland gegen Serbien. Das Spiel findet ab 20:45 Uhr in der Allianz Arena in München statt.
Die Chancen für die deutsche Mannschaft dürften gut stehen, denn Serbien hat die bisherigen zwei Nations-League-Spiele verloren. Die Partien gegen die Niederlande und Griechenland endeten jeweils mit 1:2.
Das Team aus Serbien sollte jedoch nicht unterschätzt werden: Die Spiele endeten eben nur mit 1:2 und waren knapp. Ein Selbstläufer dürfte die DFB-Elf also nicht erwarten. Hinzu kommt, dass auch die Serben wahrscheinlich tief stehen werden und die deutsche Offensive damit vor Herausforderungen stellen werden.
Griechenland vs. Deutschland: Revanche in Thessaloniki
Am kommenden Sonntag, dem 4. Oktober 2026, kommt es dann zur Revanche gegen Griechenland. Die Partie startet ebenfalls um 20:45 Uhr, wird aber im Toumba-Stadion in Thessaloniki ausgetragen. Dieses erneute Aufeinandertreffen dürfte interessant werden.
Denn Klopp wird mit einem weitgehend veränderten Kader antreten, sodass die Aufstellung und vielleicht auch die Taktik anders sein werden als noch im Hinspiel. Die Frage ist, ob es dem Team dann gelingen wird, sich durch die griechische Abwehr zu spielen.
Jürgen Klopp: Kader wechselt vor den nächsten Spielen
Nach den ersten zwei Länderspielen in der Nations League tauscht Klopp fast den gesamten Kader aus. Das war bereits vorab angekündigt und wurde inzwischen umgesetzt: Der Großteil des ersten Kaders ist abgereist.
Klopp und der zweite Kader treffen sich in Herzogenaurach. Dabei werden auch sechs Spieler sein, die aus dem ersten Kader geblieben sind. Es handelt sich um Finn Dahmen, Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Bambasé Conté, Serge Gnabry und Nico Schlotterbeck.
Hier findet ihr einen Überblick über den Kader für die Spiele gegen Serbien und Griechenland:
Tor
| Spieler | Verein | Alter | Position |
|---|---|---|---|
| Noah Atubolu | Eintracht Frankfurt | 24 | Torhüter |
| Finn Dahmen | FC Augsburg | 28 | Torhüter |
| Jonas Urbig | FC Bayern München | 23 | Torhüter |
Abwehr
| Spieler | Verein | Alter | Position |
|---|---|---|---|
| Waldemar Anton | Borussia Dortmund | 30 | Innenverteidiger |
| Ridle Baku | RB Leipzig | 28 | Rechtsverteidiger |
| Finn Jeltsch | VfB Stuttgart | 20 | Innenverteidiger |
| Maximilian Mittelstädt | VfB Stuttgart | 29 | Linksverteidiger |
| David Raum | RB Leipzig | 28 | Linksverteidiger |
| Nico Schlotterbeck | Borussia Dortmund | 26 | Innenverteidiger |
| Malick Thiaw | Newcastle United | 25 | Innenverteidiger |
| Philipp Treu | SC Freiburg | 25 | Rechtsverteidiger |
Mittelfeld
| Spieler | Verein | Alter | Position |
|---|---|---|---|
| Mika Baur | Celtic Glasgow | 22 | Zentrales Mittelfeld |
| Tom Bischof | FC Bayern München | 21 | Mittelfeld |
| Bambasé Conté | TSG Hoffenheim | 23 | Mittelfeld |
| Said El Mala | 1. FC Köln | 20 | Offensives Mittelfeld & Flügel |
| Yannik Engelhardt | SC Freiburg | 25 | Defensives Mittelfeld |
| Serge Gnabry | FC Bayern München | 31 | Flügel |
| Vitaly Janelt | FC Brentford | 28 | Defensives Mittelfeld |
| Lennart Karl | FC Bayern München | 18 | Offensives Mittelfeld |
| Felix Keidel | SV Elversberg | 23 | Mittelfeld |
| Aleksandar Pavlović | FC Bayern München | 22 | Defensives Mittelfeld |
| Florian Wirtz | FC Liverpool | 23 | Offensives Mittelfeld |
Angriff
| Spieler | Verein | Alter | Position |
|---|---|---|---|
| Jonathan Burkardt | Eintracht Frankfurt | 26 | Stürmer |
| Derry Scherhant | SC Freiburg | 23 | Stürmer |
| Nick Woltemade | Juventus Turin | 24 | Stürmer |
Im Vergleich zum ersten Kader sind diese Nominierungen deutlich spannender. Neun Spieler haben noch nie eine Partie für die A-Nationalmannschaft absolviert. Dazu kommen zahlreiche Rückkehrer, die bisher nur wenige Spielminuten im Bundestrikot bekommen haben.
Im Fokus werden wahrscheinlich Florian Wirtz, Said El Mala und Nick Woltemade stehen. Es ist aber auch durchaus denkbar, dass die Debütanten überraschen und mit starken Auftritten überzeugen. Es bleibt also spannend, wie sich die einzelnen Spieler präsentieren werden.
Sportwetten auf die Nations League: Das sind die Quoten
Die UEFA Nations League ist für Sportwetten-Fans eine gute Gelegenheit, Wetten zu platzieren. Im Rahmen der Gruppenphase kommt es bereits zu spannenden Spielen und in der darauffolgenden K.‑o.‑Phase können die besten europäischen Teams aufeinandertreffen.
Deutschland muss sich zunächst in der Gruppenphase gegen Serbien und Griechenland beweisen. Für die Partie gegen Serbien könnt ihr jetzt eure Wetten abgeben:
- Sieg Deutschland: 1,30
- Unentschieden: 6,00
- Sieg Serbien: 9,50
Darüber hinaus könnt ihr bei den besten Fußball-Wettanbietern 2026 auch auf die anderen Spiele wetten. Zudem werden auch Wetten auf die einzelnen Gruppen und ihren Endstand angeboten. Das ist interessant, da Deutschland bei den Buchmachern der Favorit auf den Gruppensieg ist:
- Deutschland: 2,00
- Niederlande: 2,60
- Griechenland: 3,75
- Serbien: 100,00
Stimmungscheck: Die Kritik an Klopp wird lauter
Nach den ersten zwei Länderspielen unter Klopp als Bundestrainer gibt es erwartungsgemäß viele Diskussionen. Ein Unentschieden und eine Niederlage sind bisher keine gute Bilanz. Die Fans sind zwiegespalten.
Viele von ihnen stärken Klopp den Rücken. Sie verstehen, dass es innerhalb von wenigen Wochen keine tiefgreifenden Veränderungen in der Mannschaft geben kann. Zudem gibt es keine Freundschaftsspiele mehr, sodass es gar keine andere Möglichkeit gibt, als die Nations League zum Austesten verschiedener Spieler und Systeme zu nutzen.
Hier findet ihr einige Stimmen der Fans:
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Neben den verständnisvollen Fans gibt es aber auch die Kritiker. Sie bleiben pessimistisch und trauen es Klopp nicht zu, eine funktionierende Mannschaft aufzubauen. Einige halten die Spieler auch einfach für zu schlecht und stehen Klopps Personalwechseln kritisch gegenüber:
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Dass der Start für Klopp nicht leicht wird, war abzusehen. Sicherlich hätte sich ganz Fußballdeutschland über zwei Siege aus zwei Spielen gefreut. Doch aufgrund der extrem knappen Zeit dürfte noch etwas Geduld notwendig sein, bis Klopps Ideen fruchten.
Blick nach vorne & Fokus auf die nächsten Spiele
Die Nationalmannschaft befindet sich im Umbruch. Jürgen Klopp führt ein neues System ein, gibt neuen Spielern eine Chance und verändert die gesamte Dynamik der Mannschaft. Das alles braucht Zeit. Und diese Zeit sollten Fans und Experten ihm geben.
Es scheint, als würde Klopp diesen ersten Block der Nations League dafür nutzen, sich die Spieler anzuschauen. Für die nächsten Länderspiele wird er dann vermutlich nur einen Kader mit den besten Spielern nominieren und sie nach und nach zu einem Team formen.
Bis dahin haben auch die Fans die Chance, sich einen Eindruck von den Spielern zu verschaffen und Zeugen von Klopps erstem Experiment als Nationaltrainer zu werden.
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